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Geländedenkmäler in unserem Gemeindegebiet

  1. Vorgeschichtlicher Ringwall 1500 m ostsüdöstlich der Pfarrkirche Ergolding
    In der Isartalniederung liegt unweit des ehemaligen Flußufers und jetzigen Stausees eine rundliche Ringwallanlage von etwa 3 ha Fläche, die „Schwedenschanz“

    SChwedenschanz

  2. Ehemaliger Niederungsburgstall 200 m südsüdwestlich der Pfarrkirche Ergolding
    Der Hof auf Fl. Nr. 45 (Waslmaierhof Hs. Nr. 40) steht auf einer annähernd quadratischen Erhebung von 70 m Seitenlänge, die auf der Nordwest- und Südwestseite von einer deutlich erkennbaren Grabmulde umgeben ist, die man auf den anderen Seiten aber nur noch schwach erkennen kann.

  3. Grabhügel zwischen Käufelkofen und Grandsberg
    Unbestimmte Nachrichten über Grabhügel bei Käufelkofen, bzw. zwischen Käufelkofen und Grandsberg, können sich auf zwei oder drei grabhügelartige Lößbuckel beziehen, die in starker Hanglage im kleinen Waldstück zwischen den beiden genannten Gemeindeteilen liegen. Wegen der ausgeprägten Hanglage muss die Ansprache der Gebilde als Grabhügel vorerst zweifelhaft bleiben. Funde liegen nicht vor.

  4. Einzelner Grabhügel 850 m ostnordöstlich von Kottingrohr
    500 m nach Westen abgesetzt von der Grabhügelreihung entlang des Bierweges auf einer Kammlinie im Waldgebiet Taxau liegt auf einem nach Westen abfallendem Geländerücken ein gut erhaltener isolierter Grabhügel von 18 m Durchmesser und 0,7 m Höhe. Über seinem Ostfuß läuft eine schwache Grabenrinne. Funde liegen nicht vor.

  5. Frühmittelalterlicher Ringwall 450 m nordwestlich der Kirche Oberglaim
    Die Befestigung liegt auf einem sich nach vorn etwas verbreiternden Plateauausläufer, der im Südwesten zum etwa 60 m tiefen Feldbachtal, im Nordwesten und Südosten zu kräftig eingeschnittenen, kurzen Nebentälern abfällt. Im Nordosten geringfügiger Anstieg zum Hinterland. Der Innenraum von etwa bohnenförmiger Gestalt und 145 m größter Breite, bzw. 88 m größter Tiefe neigt sich von Nordost nach Südwest um etwa 10 m. Die eigentliche Bewehrung war auf allen Seiten, also auch in den Hängen ringförmig ausgebaut. Infolge feldwirtschaftlicher Nutzung ist die wichtigste, zur Höhe sichernde Seite Nordost bis auf geringfügige Spuren eines Grabens nivelliert …

  6. Einzelner Grabhügel 800 m südwestlich von Oberwaltenkofen
    Auf der bewaldeten Kammlinie auf der 1000 m weiter westlich ein großes Grabhügelfeld im Bibbachholz liegt, befindet sich zwischen zwei Waldwegen ein etwas unebenmäßiger Grabhügel von 7 m Durchmesser und 0,5 m Höhe.

  7. Eingeebneter Grabhügel 100 m östlich von Öd
    Nach einer topographischen Skizze befand sich auf der Geländekuppe bei Öd unmittelbar östlich des vorbeiführenden Weges ein inzwischen durch den Ackerbau eingeebneter einzelner Grabhügel. Funde von hier sind nicht bekannt.

  8. Einzelner Grabhügel 400 m östlich von Unterwaltenkofen
    Auf der exponierten Geländekuppe liegt 60 m vom östlichen Waldrand entfernt der inzwischen durch Ackerbau weitgehend eingeebnete Rest eines einst ansehnlichen Grabhügels aus lehmigem Kies. Funde von hier sind nicht bekannt.

  9. Einzelner Grabhügel 500 m nordnordwestlich von Unterwaltenkofen
    Etwas außerhalb einer bewaldeten Geländekuppe liegt am Osthang an einer Waldecke ein ansehnlicher Grabhügel aus kiesigem Lehm von 20 m Durchmesser und 1,8 und 2.0 m Höhe. Funde liegen nicht vor.

  10. Einzelner Grabhügel 450 m östlich von Weihern
    Auf der Kuppe des Etzberges lag westlich des Weges ein ansehnlicher Grabügel, der im Ackergelände inzwischen weitgehend eingeebnet ist. Funde von hier sind nicht bekannt.

 

Anmerkungen: Niederungsburgstall = eine Burg in der Niederung mit einem Wassergraben umgeben. Die Grabhügel stammen aus der Bronze- oder Hallstattzeit (1500 – 1000 v. Chr.). Genaueres kann man nicht sagen, weil keine Funde bekannt sind.

 

 

 

 

Quelle: Heimatbuch des Marktes Ergolding, November 1999

Das Heimatbuch des Marktes Ergolding ist beim Markt Ergolding für 13,00 € erhältlich.

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